Sonntag, 5. September 2010
Möge diese Fahne ewig wehen....
dytusz, 14:33h
..sagte mein Vater, als die Hakenkreuzfahne in Bromberg
aufgezogen wurde. In den Wohngebäuden um die Baptistenkirche war es zu einem Blutbad gekommen, kaum einer der Bewohner überlebte. Nur die deutschen Baptisten waren vorgewarnt. Zufall? Die deutschsprachigen evangelischen Christen standen früh unter den Verdacht zur 5.Kollone Hitlers zu gehören und in ihren Kirchen die Waffen für den Putsch vor der Front gelagert zu haben. Nur nicht auffallen, war die Devise meiner Mutter. den Polen ein Pole und den Deutschen ein
Deutscher. Deshalb gab sie den Kindern Vornamen die im Deutschen und in Polnischen vorkamen. Mein Bruder hieß
Eugen (Eugenius) meine Schwester Ursula (Urszula)
sie selbst hieß Leokadia und nannte sich zunehmend Lotte,
nur ich erhielt im Vertrauen auf den Führer den urgermanichen Namen Dieter. Sie nannte mich aber hinter vorgehaltener Hand Dytusz oder sehr zum Ärger meiner Schwester "Dytuschelchen"
1940
kamen die Baptistenprediger wieder in die Öffentlichkeit und trafen sich zu einer Konferenz in Bromberg, darunter
mein Vater Alfred Müller, Richard Kretsch, Prediger der
Nachbargemeinde Thorn, und Otto Lenz sein Schwiegervater und Prediger in Bromberg. Sie freuten sich bewahrt worden zu sein und nun zum Großdeutschen Reich zu gehören. (Doch der Führer bewahrt nur was ihm nützt)
aufgezogen wurde. In den Wohngebäuden um die Baptistenkirche war es zu einem Blutbad gekommen, kaum einer der Bewohner überlebte. Nur die deutschen Baptisten waren vorgewarnt. Zufall? Die deutschsprachigen evangelischen Christen standen früh unter den Verdacht zur 5.Kollone Hitlers zu gehören und in ihren Kirchen die Waffen für den Putsch vor der Front gelagert zu haben. Nur nicht auffallen, war die Devise meiner Mutter. den Polen ein Pole und den Deutschen ein
Deutscher. Deshalb gab sie den Kindern Vornamen die im Deutschen und in Polnischen vorkamen. Mein Bruder hieß
Eugen (Eugenius) meine Schwester Ursula (Urszula)
sie selbst hieß Leokadia und nannte sich zunehmend Lotte,
nur ich erhielt im Vertrauen auf den Führer den urgermanichen Namen Dieter. Sie nannte mich aber hinter vorgehaltener Hand Dytusz oder sehr zum Ärger meiner Schwester "Dytuschelchen"
1940
kamen die Baptistenprediger wieder in die Öffentlichkeit und trafen sich zu einer Konferenz in Bromberg, darunter
mein Vater Alfred Müller, Richard Kretsch, Prediger der
Nachbargemeinde Thorn, und Otto Lenz sein Schwiegervater und Prediger in Bromberg. Sie freuten sich bewahrt worden zu sein und nun zum Großdeutschen Reich zu gehören. (Doch der Führer bewahrt nur was ihm nützt)
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